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Moritzplatz von oben
Luftaufnahme des Moritzplatzes – Foto: Senatsverwaltung
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Ein Blick auf Modulor
Ein Blick vom Prinzessinnengarten auf Modulor – Foto: Victor Reichardt
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Oranienstraße
Ecke Prinzenstraße und Oranienstraße - hier treffen sich die Kreativen – Foto: Victor Reichardt
morgen / Ansturm der Kreativen
Brötchen und Späti - das braucht der Moritzplatz
Modulor-Projekt, Prinzessinnengarten, Beta-Haus - der Moritzplatz ist der Spielplatz der Visionäre in Kreuzberg. Doch verdrängt die Kreativität Alltagsbedürfnisse? Städte-Entwickler Andreas Krüger (47), der den Moritzplatz selbst zum kreativen Ort gemacht hat, wünscht sich jetzt lieber einen Bäcker und einen Bankautomaten.
Im Krieg wurde er zerbombt, viele Jahre blieb der Moritzplatz leer und unbeliebt - das ist noch nicht lange her. Doch seit 2009 kommen die Menschen wieder. Vor allem Kreative haben den Moritzplatz zurückerobert und zu einem der attraktivsten Punkte der Oranienstraße gemacht.
Überkreativisierung
Doch jetzt droht dem Ort etwas, was manche Überkreativisierung nennen. Und das, obwohl er auf den ersten Blick - von der Bierbank des Dönerladens an der Ecke der Oranienstraße und der Prinzenstraße gesehen - laut und unfreundlich ist.Wer ist Andreas Krüger?
Andreas Krüger, Jahrgang 1965, ist die Person, die Modulor Planet konzipiert hat. Er hat auch dem Coworking-Space Betahaus zum ersten Mietvertrag verholfen und die Prinzessinnengärten bei der Beschaffung der Brachfläche vom ehemaligen Wertheim-Einkaufshaus unterstützt. Krüger meint, dass bei jeder Änderung im städtischen Raum die lokale Bevölkerung mit einbezogen werden soll.
Krüger der Visionär
Doch das änderte sich vor ein paar Jahren schlagartig. Dann kam Andreas Krüger (47). Er ist die Hauptperson, die dem Moritzplatz ein neues Gesicht gegeben hat. Als einer der Geschäftsführer von Modulor hat er zusammen mit dem Aufbauverlag ein Kaufhaus für Künstler und andere Kreative eröffnet. Er ist dafür verantwortlich, dass sich der Ort zum kreativen Schaffensplatz verändert hat.Doch Krüger sieht für die Zukunft eine neue Herausforderung für den Moritzplatz:
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- Qualität:
- HD (720p)
Der Plan: Dem Moritzplatz wieder Leben einhauchen. Die Prinzessinnengärten sind so ein Ort voller Leben - eine Oase inmitten des Trubels der Großstadt.
Ein Garten für alle Städter
Dem Garten, der auf dem früheren Wertheim-Gelände liegt und noch vor drei Jahren eine Müll-Kippe war, hat Krüger zu einem Mietvertrag mit dem Berliner Liegenschafstsfonds verholfen.Wer ist Elizabeth Calderón-Lüning?
Elizabeth Calderón-Lüning (32) kommt aus Schweden. Sie ist eine Stadtaktivistin und ist sprecherin der Prinzessinengarten. Für sie muss jede Änderung im städtischen Raum mit Absprache der Anwohner stattfinden. Wichtig für sie ist, dass die Stelle, an der sich der Garten befindet ein sozialer Ort bleibt.
Doch das Zukunftsprojekt, das sich mit der urbanen Landwirtschaft - sprich dem Gärtnern mitten in der Stadt - beschäftigt, hat eine ungewisse Zukunft.
Warum das so ist, erzählt Calderon-Lüning im Video:
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Ende des Jahres entscheidet der Berliner Senat über die Zukunft des 2009 gegründeten Projektes. Die Sorgen der Bürger mit grünen Daumen um die Zukunft ihres Projektes werden also mindestens bis dahin bleiben.
Manchmal ist Rückschritt Fortschritt
Dabei braucht der Moritzplatz diesen Bürgerbezug viel dringender als beispielsweise noch eine weitere Kreativ-Werkstatt. Denn bis auf dem Dönerladen „Food Bag” an der Ecke von Moritzplatz und Oranienstraße gibt es für die alltäglichen Bedürfnisse der Bewohner reichlich wenig - Kreativität hin oder her.Nebenan
Prinzenstraße aus der Luft
Eigentlich ist der Moritzplatz trist und grau - dennoch Zentrum der Kreativen – Foto: Senatsverwaltung

























































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